Wirtschaft Versenden | Drucken
DIW: Deutschlands Höhepunkt beim Wachstum
Für das zweite Quartal erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein Wachstum von 1,1 Prozent zum Vorquartal. "Das ist ein Spitzenwert im Euroraum", heißt es im monatlichen DIW-Konjunkturbarometer, das am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurde. Aufs Jahr hochgerechnet entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Damit erreiche die Aufwärtsbewegung ihren vorläufigen Höchststand. Im dritten Quartal werde die Dynamik nachlassen. Das DIW rechnet für die Monate Juli bis September mit einem Plus von 0,5 Prozent.
Im ersten Vierteljahr 2010 war das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gewachsen. Das Statistische Bundesamt berichtet am 13. August über die Wirtschaftsleistung in zweiten Quartal.
"Hinter dem hohen Wachstum steht vor allem die positive Entwicklung des Außenhandels", sagte DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner. Die exportorientierten Industriezweige seien die Hauptgewinner des Aufschwungs. So liege die Produktion in der Automobil- und Chemieindustrie bereits wieder in der Nähe alter Höchststände aus der Zeit vor Beginn der Konjunkturkrise 2008. Auch der Maschinenbau habe im Vergleich zum Vorjahr einen Gutteil des Einbruchs wettmachen können. Dagegen entwickele sich die inländische Nachfrage trotz der günstigen Situation auf dem Arbeitsmarkt bisher zurückhaltend.
dpa
28.07.2010 | An den Anfang der Seite
Als Lesezeichen speichern
Links zum Thema
- Sie kennen einen besonderen Link zu diesem Thema? Mailen Sie uns an redaktion.az@cbeckers.de.
Wirtschaft
EU-Gericht kippt Glücksspiel-Monopol
Der EuGH entschied am Mittwoch überraschend, die Monopolregelung des Staatsvertrages von 2008 sei "nicht mehr gerechtfertigt". Sie verstoße gegen die Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit. Die höchsten EU-Richter begründeten in Luxemburg ihre Auffassung mit der erheblichen Werbung, die die staatlich genehmigten Anbieter von Glücksspielen betrieben. Das Monopol diene also nicht mehr der Bekämpfung der Spielsucht, wie die staatliche Seite stets argumentiert hatte.» Mehr
Opel wird AG - GM stimmt Sanierungsplan zu
"Der Verwaltungrat von General Motors hat allen neun Verträgen zugestimmt. Die letzte Hürde ist genommen", so Franz. Damit tritt auch die Zusage der Beschäftigten in Kraft, sich mit Beiträgen von jährlich 265 Millionen Euro bis 2014 an der Sanierung des europäischen Autogeschäfts von GM zu beteiligen. » Mehr
Wettanbieter bwin: "Historische Chance für Glücksspiel"
"Die heutigen Urteile sind richtungsweisend für ganz Europa", sagte der Direktor von bwin e.K., Jörg Wacker, der dpa. Das Gericht habe die Rechtsauffassung von bwin bestätigt. Wie sein Unternehmen mit der Entscheidung aus Luxemburg umgeht, müsse erst geprüft werden.» Mehr
Übersicht: Wirtschaft
